Drom­e­dare tra­ben ent­lang des Straßen­ran­des, Ziegen knab­bern an den Blät­ter der Argan­bäume, Berber Lehmhüt­ten einge­bet­tet ins Atlas­ge­birge, in jedem Dorf ein viereck­iges Minarett, kilo­me­ter­lange Strände, grüne Oasen….Willkommen in Marokko.

In Agadir emp­fiehlt es sich an der neuen Prom­e­nade ent­lang zu schlen­dern und die Weite auf den Atlantik zu genießen. Surfer kämpfen mit den Wellen, Kids spie­len am Strand Fußball. Der mod­erne Hafen lädt zum Ver­weilen ein. Das Restau­rant Casa Mia, direkt am Meer gele­gen, beein­druckt nicht nur durch die kuli­nar­ischen Köstlichkeit­en, son­dern ins­beson­dere auch durch seine musikalis­chen, typ­isch marokkanis­chen Tanzein­la­gen.

Früher war Agadir ein Fis­cherort der Berber, heute eine der mod­ern­sten Städte des Lan­des und somit nicht nur für aus­ländis­che Touris­ten inter­es­sant, son­dern auch für die Ein­heimis­chen ist es eine der beliebtesten Urlaubre­gio­nen.

 

Buntes Treiben in Mar­rakesch. Im Labyrinth der Souks würde man ohne Guide schnell die Ori­en­tierung ver­lieren. Die unter­schiedlich­sten Gerüche tre­f­fen aufeinan­der. Hier wird Han­dar­beit noch großgeschrieben. Tep­piche wer­den untere­inan­der ver­steigert und Schmiede arbeit­en an ihren Kunst­werken.

Der Platz Dje­maa el-Fna, auch Gauk­ler­platz genan­nt, ist zum Leben erwacht: Schlangenbeschwör­er, Verkäufer von Wun­der­mit­tel, Wahrsager, Hen­na Tat­too Kün­st­lerin­nen und Affendomp­teure dominieren den Platz. Das Spek­takel kon­nte man wun­der­bar vom „Le Grand Bal­con du Café“ beobacht­en. Dabei emp­fiehlt sich ein frisch­er marokkanis­ch­er Minz­tee; wir wür­den es eher als Zuck­er­wass­er mit einem Minzs­trauch beze­ich­nen.

Bei unserem Aus­flug nach Ouri­ka durften wir bei ein­er Berber­fam­i­lie einkehren und an ein­er typ­is­chen Teez­er­e­monie teil­nehmen. Das selb­st­ge­back­ene Fladen­brot, einge­tunkt in frisch­er Ziegen­but­ter, eigen­em Honig oder Olivenöl war ein­fach köstlich. Unsere Berbero­mi lehrte uns, wie man den Tee richtig eingießt und dass ein Zuck­er­hut schneller weg ist, als man denken kann.

Weit­er ging es zu einem kleinen Läd­chen, wo das teure Arganöl (1 Liter ca. 50 – 60 €) noch auf tra­di­tionelle Art und Weise hergestellt wird. Dafür wurde von den zwei Frauen sehr viel Kraft abver­langt. Marokko ist das einzige Land, indem noch Arganöl pro­duziert wird, dementsprechend kommt der hohe Preis zus­tande.

Natür­lich habe ich auch einige Hoteltipps mit nach Hause genom­men, zögern Sie nicht, mich anzus­prechen.

MA’AS-SALAAMA

(Für Marokko ist ein Reisep­a­ss erforder­lich!)